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Beckenbodenschwäche / Blasenschwäche / Senkungsbeschwerden
Der Beckenboden als unterer Abschluss der Bauchhöhle hat als Muskel von der Grösse etwa zweier Hände im Laufe eines Lebens viel zu tragen. Nicht nur das Gewicht des Alltags. Es kommen möglicherweise auch Schwangerschaften und Geburten hinzu. So kommen beispielsweise bei einer Schwangerschaft mit einem 3,5 kg schweren Kind durch Fruchtwasser, Plazenta und die vergrösserte Gebärmutter zusätzlich rund 6 kg zusammen, die direkt auf dem Beckenboden lasten. Wer schon einmal versucht hat, ein solches Gewicht für eine gewisse Zeit vor sich auf seinen Händen zu halten, der kann nur ansatzweise erahnen, welche immense Aufgabe dieser Muskel im Laufe eines Lebens zu tragen hat. Und dass es hier auch zu Ermüdungserscheinungen kommen kann ist nicht zu verübeln. Sei es in Form von Blasenschwäche, Darmproblemen, Senkungszuständen.
Wir versuchen hier zunächst mit konservativen Möglichkeiten Abhilfe zu schaffen (Pessare, Beckenboden-Physiotherapie). Falls hier keine ausreichende Lösung gefunden werden kann, wird auf Wunsch nach operativen Lösungen gesucht, die ohne Netz oder zum Teil auch netzgestützt durchgeführt werden kann. Sehr wichtig ist mir ausdrücklich die sehr gute Zusammenarbeit mit örtlichen Beckenboden-Therapeutinnen.